Eine familienorientierte Personalpolitik und familienfreundliche Arbeitsstrukturen stellen zunehmend einen wichtigen Faktor im Wettbewerb um hochqualifiziertes Personal dar. Eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf trägt dem steigenden Anteil erwerbstätiger Frauen Rechnung und ist inzwischen auch für 90% der männlichen Arbeitnehmer für ein positives Betriebsklima ausschlaggebend. Für eine familienfreundliche Unternehmenspolitik sprechen nicht nur soziale sondern auch wirtschaftliche Faktoren: qualifiziertes Personal kann gewonnen und im Unternehmen gehalten werden, durch weniger Fluktuation bleibt betriebsspezifisches Know-How erhalten; ein Teil des Aufwands für Personalrekrutierung wird vermieden; Fehlzeiten und Krankenstand werden gesenkt; Kostenaufwand für Leasing-Kräfte oder uneingearbeitetes Personal werden gesenkt. So stellt eine effektive Kinderbetreuung einen Wertschöpfungsfaktor für Unternehmen dar.