Unser Arbeitsalltag ist häufig von einem hohen Zeit- und Erfolgsdruck sowie von anhaltenden Veränderungen und Umgestaltungen geprägt. Gerade daher ist es für Führungskräfte, Teams und Mitarbeiter wichtig, sich von Zeit zu Zeit einen geschützten Rahmen zu schaffen, in denen die Arbeit reflektiert, neue Ideen entwickelt, komplexe Entscheidungen vorbereitet, Veränderungen geplant, Potenziale aktiviert sowie Blockaden und Konflikte bearbeitet werden können. Coaching und Supervision eröffnen diese Möglichkeit sowohl auf der individuellen wie auch auf der Team- oder Organisationsebene.
Im Mittelpunkt von Coaching und Supervision steht die Klärung und Bewältigung von beruflichen Herausforderungen, wobei auch persönliche Belange in die Beratung einfließen können. Ziel ist die Optimierung der individuellen wie teambezogenen Leistungsfähigkeit und damit auch die Steigerung des unternehmerischen Gesamterfolges. Coaching und Supervision sind sehr effektive Formen der Prozessbegleitung, in deren Vordergrund die Anregung eigener Lösungsmöglichkeiten steht und weniger der fachliche Ratschlag eines externen Experten. Dazu gehört die Klärung komplexer und konflikthafter Situationen ebenso wie die Analyse und Entwicklung von Potenzialen, die Veränderungsbegleitung und die Umsetzungsreflexion.
Coaching ist ein höchst individueller, interaktiver und personenzentrierter Beratungsprozess, in dem Coach und Klient(en) auf gleicher Augenhöhe zusammenarbeiten. Im Mittelpunkt der zielbezogenen, dialogischen Beratung stehen primär berufliche Anliegen des Klienten und die gemeinsame Erarbeitung maßgeschneiderter Problemlösungen im Spannungsdreieck zwischen der Person, ihrer beruflichen Rolle und der ihn umgebenden Organisation. Dabei ist Coaching ein ergebnisoffener Prozess, in dem die Verantwortung für die Ziele und für deren Umsetzung ganz bewusst beim Klienten gelassen wird. Im Sinne einer „Hilfe zur Selbsthilfe“ nimmt der Coach nicht die Rolle eines „Besserwissers“ ein, sondern unterstützt den Klienten aktiv bei der Analyse von Problemursachen, bei der Aktivierung der eigenen Lösungskompetenz, bei der Förderung der Selbstwahrnehmung und der Erweiterung und Verbesserung bestimmter Verhaltensweisen und –muster. Er ist ebenso Klärungshelfer, Sparringspartner und verlässlicher Rückhalt wie auch ehrlicher Feedback- und Impulsgeber.
Die konkrete Vorgehensweise und das Methodenrepertoire im Coaching sind sehr stark vom individuellen Anliegen des Klienten abhängig. Dennoch folgt jedes Coaching einem klar strukturierten Ablauf.
Die Anlässe für ein Coaching können sehr unterschiedlich sein. Ein Einzel-Coaching ist u. a. dann geeignet, wenn Sie:
Im Team-Coaching bearbeiten alle Mitglieder eines Arbeits- oder Projektteams ein gemeinsames Anliegen, wobei der der Fokus stets auf der Erhaltung und Steigerung der Arbeitsfähigkeit des Teams liegt. Grundlage des Coachings ist eine klare Zieldefinition sowie eine kritische Analyse der Ist-Situation. Im Verlauf des Prozesses werden gemeinsam konkrete Interventionen erarbeitet, die dem Team dabei helfen sollen, das gemeinsame Ziel möglichst zügig zu erreichen.
Die Methoden im Team-Coaching sind ebenfalls sehr vielfältig und reichen von gesprächsorientierten und moderierenden Verfahren über ein offenes und unverstelltes Feedback bis hin zu stärker handlungs- und erlebnisorientierten Methoden, wie z. B. Rollenspielen, kreativen und imaginierenden Verfahren, systemische Aufstellungen und Verhaltensexperimenten. Häufige Anliegen für ein Team-Coaching sind z. B.:
Im Mittelpunkt der Supervision steht die Sicherung und Verbesserung der Qualität beruflicher Arbeit. Supervision hat in erster Linie einen unterstützenden, reflektierenden und lernorientierten Charakter und betrachtet sowohl personale, interaktive als auch organisationale Aspekte. Es befördert eine konstruktive Auseinandersetzung mit Erlebnissen, Konflikten und Fragen der beruflichen Praxis und bringt emotionale Entlastung. Damit wird die individuelle Entwicklung von Personen ebenso ermöglicht wie die Weiterentwicklung von Teams und Organisationen.
Ursprünglich als Unterstützungsleistung für „helfende Berufe“ entstanden, beschränkt sich Supervision heute längst nicht mehr auf den sozialen Bereich, sondern richtet sich an all jene, die in ihrem täglichen Arbeitsalltag zahlreiche Herausforderungen meistern müssen und dabei die eigene Leistungsfähigkeit. optimieren bzw. die persönliche Entwicklung vorantreiben möchten. Dabei wirkt Supervision sowohl dem hinderlichen „Tunnelblick“ als auch der Gefahr des „Ausbrennens“ effektiv entgegen.
Der Supervisor hat eine prozesssteuernde, moderierende und strukturierende Funktion. Er bringt seine eigene fachliche Erfahrung mit ein, nimmt aber – im Gegensatz zu einer Fachfortbildung - keine instruierende oder schulende Rolle ein.
Wir bieten unterschiedliche Formen der Supervision an. Im Fokus der Fall-Supervision (Gruppe oder einzeln) steht die Reflexion problematischer Szenen und Fälle, die der Supervisand im Beruf erlebt hat bzw. auf die er sich vorbereiten möchte. Dabei wird sowohl das Verhalten als auch die emotionale Verfassung der Beteiligten in der jeweiligen Situation thematisiert. Jeder Teilnehmer kann sich mit den eigenen beruflichen Fällen und Praxiskonstellationen einbringen. Die Gruppe dient als Spiegel und Sparringspartner und gibt dem Falleinbringer die Möglichkeit, aus dem Erfahrungsschatz und den Ideen der anderen zu lernen und damit die eigenen fachlichen, methodischen und persönlichen Kompetenzen und Fähigkeiten zu optimieren. Themen einer Fall-Supervision können u. a. sein:
Im Fokus der Teamsupervision steht die Optimierung der Zusammenarbeit im Team, um den gemeinschaftlichen Erfolg zu sichern oder zu steigern. Ziel ist die Erarbeitung gemeinsam getragener Lösungen, z. B. wenn Sie